Warten auf den neuen Mac Pro

Derzeit steht auf meinem Desktop ein 27″ iMac – Late 2009 mit Intel Core i7 2,8 GHz, 8 GB Ram und statt dem DVD Laufwerk ist eine 250 GB Samsung 840 SSD eingebaut. Mit diesem bin ich auch lange Zeit sehr zufrieden gewesen. Dieser kommt nun langsam an sein Lebensende und seitdem ich im Frühjahr einige Bilder groß Ausbelichten lassen habe und mir dabei auf dem glossy Display einige Fehler nicht aufgefallen sind, da man sie einfach nicht sehen konnte, mag ich das glossy Display gar nicht mehr. Ich mache viel Nachtphotographie und nutze Ihn auch zum Filme schauen und immer wenn es viele dunkle Inhalte auf dem Display gibt sieht man Reflektionen von seiner Umgebung, das nervt mich nur noch. Der iMac muss also einer Neuanschaffung weichen.

Apple hat auf der WWDC in San Francisco im Juni einen Ausblick auf den neuen Mac Pro gegeben und in mir war sofort der „HABEN WOLLEN“ Effekt ausgelöst. Leider ist dieser noch nicht Verfügbar, der Mac Pro ist für den Herbst angekündigt. Also genug Zeit um sich Gedanken zu machen, ob der Rechner wirklich der Richtige ist, oder nicht auch ein Mac mini reichen würde. Ich verwalte und bearbeite auf dem Mac meine Fotos mit Apple Aperture und Adobe Photoshop CS6. Gerade Aperture profitiert ungemein von einer diskreten Grafikkarte und gerade diese hat der Mac mini nicht zu bieten. Und da ich bei der Bildschirmgröße von 27″ bleiben möchte und mir einen EIZO EV2736W mit 2560 x 1440 Bildpunkten zum neuen Rechner kaufen werde und diesen mit meinem alten EIZO S2411W mit 1920 x 1200 Bildpunkten als Zweitmonitor nutzen werde, wird die Grafikleistung des Mac mini zu gering sein. Außerdem möchte ich den Arbeitsspeicher beim neuen Rechner auf mindestens 16 GB erhöhen und auch noch Platz für spätere Erweiterung haben, beim Mac mini ist bei 16 GB Schluss.

Neben Aperture und Photoshop laufen aber immer noch viele andere Programme, wie z.B. Safari, Mail, iTunes, Adium, Chrome, Firefox, VMWare Fusion, EyeTV, iMovie, etc. und oftmals wird im Hintergrund auch noch ein Video berechnet. Da ich seit kurzen einen Quadrocopter mit GoPro Hero 3 habe wird das in Zukunft eher häufiger vorkommen. Also auch bei der CPU Leistung und dem Datendurchsatz kann hier mehr nicht schaden. Den aktuelle Mac mini bekommt man maximal mit einem Intel Core i7 mit 2,6 GHz, dies ist also auch an der CPU Front ein Argument für den Mac Pro.

So warte ich also auf den Mac Pro und spare schonmal fleißig, denn günstiger als der bisherige Mac Pro wird er sicher nicht, denn wenn man die Komponentenpreise einzeln zusammenrechnet kommt man schnell auf 2500,- € ohne Thunderbolt, und damit wäre der Mac Pro im Verhältnis zu anderen Intel Xeon E5 Rechnern mit einem Einstiegspreis um die 2500,- EUR nicht zu teuer. Ich bin mal gespannt, welchen Preis Apple am Ende für das Einstiegsmodell aufruft.

    Beispielrechnung Mac Pro Einzelkomponenten – Gesamt 2500,00 €

  • Gehäuse Aluminium 60,00 €
  • Netzteil Quiet 80+ 60,00 €
  • Mainboard 300,00 €
  • CPU Xeon E5-1650 580,00 €
  • RAM DDR3 ECC 1866MHz 2x 8GB 200,00 €
  • Grafik 2x AMD FirePro W5000 2GB VRAM 840,00 €
  • SSD 500GB Samsung 840 EVO 320,00 €
  • CPU Lüfter Quiet 40,00 €
  • 802.11ac WiFi Adapter 80,00 €
  • Bluetooth 4.0 Adapter 20,00 €

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