Geschüttelt, nicht gerührt! [Update 2]

Heute, am Erscheinungstag, war ich im neuen James Bond „Skyfall“. Der Film hat Spass gemacht, Daniel Craig ist aber nach wie vor kein James Bond, er verkörpert einfach nicht den englischen Gentleman. Die Performance des Kölner Cinedom war allerdings wieder unterirdisch, der Ton kam nur von vorne aus den Centerspeakern und war zu leise, ich werde den Cinedom ab sofort boykottieren. Passend zum Film habe ich mich heute Abend an den Martini dran gemacht 🙂

Das James Bond Martini (Vesper) Rezept besteht aus:

  • 3 Teile Gordons Gin
  • 1 Teile Wodka
  • 1/2 Teil Kina Lillet Vermouth
  • Zitronenspirale zur Deko

Leider habe ich keinen Lillet (den Kina gibt es auch nicht mehr), und so musste der Martini Extra Dry Vermouth herhalten. Als Vodka habe ich zum bewährten Absolut gegriffen. Alle Zutaten mit ein paar Eiswürfel nach Bond Art in den Shaker und gut durchgeschüttelt.

Als Glas musste ich mangels Martini Glas leider auf einen Whisky Becher zurückgreifen. Nach dem Shaken in dieses abgeseiht und mit der Zitronenspirale, mit dem Sparschäler die Zitronenschale abschälen, garniert.

Der Martini ist ein klassischer Cocktail, der zu den Shortdrinks als Aperitif zählt. Er besteht nur aus Alkoholika und keiner Saft oder ähnlicher Komponente und ist dementsprechend hart und kein „Mädchen“ Drink. Die gewählten Zutaten bereiten Ihm aber einen sanften Abgang und er ist ohne sich zu Schütteln trinkbar 😉

Auf die Einkaufsliste schreibe ich mir für demnächst eine Flasche Noilly Prat Vermouth und Lillet Blanc sowie Martini Gläser von Schott Zwiesel und ein Zieseliermesser von Rösle, die Bar muss weiter wachsen.

Update
Ich war im Handelshof und habe eingekauft, je eine Flasche Noilly Prat und Lillet Blanc sowie 4 Martini Gläser.

Hier nun der Wodka Martini mit folgenden Zutaten: Noilly Prat Vermouth, Grey Goose Vodka und Bombay Saphire Gin. Mischung und Zubereitung wie oben. Das Ergebnis ist wesentlich milder und aromatischer als vorher. Den hohen Alkoholgehalt merkt man dem Drink nicht an und das Martini Glas macht sich auch gut 🙂

Update 2
Nächste Nacht, neuer Wodka Martini ;-), diesmal in der eigentlichen Bond Version als Vesper mit Lillet Blanc, da es den Kina ja leider nicht mehr gibt, Gordons London Dry Gin und Absolut Vodka.

In dieser, dem eigentlichen Bond Rezept wahrscheinlich am nächsten, Version hat der Vodka Martini mehr Charakter als der Zweite und ist aromatischer als der Erste. Der Charakter kommt durch den Absolut, dieser ist Geschmacklich nicht ganz so neutral wie Gray Goose, sowie den Gordons London Dry, auch dieser ist etwas herber als der Bombay Saphire, und der Lillet Blanc hat ein wesentlich besseres Aroma als der Martini Vermouth.

Wichtig ist auch noch das ganze wirklich gut gekühlt zu servieren und richtig kalt zu shaken, am besten das Glas vorher auch in den Gefrierschrank stellen, damit der Drink nicht direkt durch das Glas wieder erwärmt wird.

Wenn ich wählen darf, würde ich Version Zwei nehmen oder hier auch mal mit Lillet Blanc statt Noilly Prat probieren. Ich finde diesen einfach am bekömmlichsten, so sanft, und aromatischsten.

So das wars erstmal mit Wodka Martinis, gibt es Vorschläge für die nächste Cocktail Verköstigung? 🙂

 

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