Burger #foodporn

Letztes Wochenende habe ich das „King of Bacon – Burger Special“ im DMAX gesehen und habe dabei unheimlich Lust auf Burger selber machen bekommen. Bisher habe ich immer Brötchen gekauft und die Pattys aus normalem Rinderhack vom Metzger gemacht. Doch das konnte doch nicht die Krönung der Burger sein…

So habe ich mich mal ein wenig im Web umgesehen, zuerst war die Frage, welches Fleisch nimmt man am besten für Burger. Beim Grillsportverein und auf vielen anderen Seiten bin ich immer wieder auf US-Beef Rindernacken gestoßen, dies hat die optimale Fleisch/Fett Mischung und es ist in Köln z.B. im Handelshof zu bekommen. Die Woche war ich im Handelshof und – Oh Schreck – so nen Nacken hat 7-10 kg. 😮 Dank eines netten Mitarbeiters habe ich einen halben Nacken mit 4kg bekommen, immer noch ne Menge Fleisch, schnell war klar, es müssen Mitesser her. Und so hatte ich für heute ein paar Freunde zum Burgeressen eingeladen.

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Zu einem guten Burger gehört aber auch ein vernünftiges Bun (Brötchen), hier bin ich via Feuer, Glut und Herzblut auf das Rezept von Okraschote gestoßen, dieses findet man auch sonst überall wenn es um Burger-Buns geht. Statt 25g Milchpulver und 230ml Wasser habe ich allerdings 130ml Buttermilch und 100ml Sprudelwasser genommen, das Ergebnis ist phänomenal gut. Richtig schön weiche Brötchen, die auch halten und nicht wie die Industrieware gleich zerbröselt. Ich habe die doppelte Menge Teig gemacht und je Bun 90g Teig abgewogen, damit sind es dann insgesamt 18 Buns geworden.

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Nun sollte das Fleisch durch den Wolf, dazu habe ich mir von meiner Mama den Zubehör-Fleischwolf für meine Bosch MUM4 Küchenmaschine ausgeliehen, leider hat das aber gar nicht funktioniert, das gab nur Matsch (habe gerade herausgefunden warum, das Messer fehlte 🙁 ), also Plan B. und das Fleisch mit dem Stabmixer im Universal-Zerkleinerer zerhäckselt. 😮

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Danach das Fleisch gut durchgewalkt und aus je 120g ein Pattie geformt. Diese von jeder Seite 2 min. in der Pfanne gebraten und danach bei 100°C im Backofen mit dem Käse verschmolzen.

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An weiteren Toppings gab es neben frischem Salat, Tomat, Gurke, Zwiebeln und Bacon noch eine mit frischer Mayonnaise selbstgemachte Cocktailsauce und eine Sauce-Tartar.

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Das Ergebniss, besonders die Buns, haben alle begeistert, mir inklusive. Das Fleisch ist super saftig und es gab einfach gute Burger 😀

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